
Wir freuen uns sehr, dass Ida-Marie Corell an der Ausstellung As Long As It’s Pink im Collegium Hungaricum Berlin teilnimmt, die vom 8. Mai bis 12. Juni 2026 zu sehen ist. Kuratiert vom Kollektiv edit (Lilla Gollob, Kitti Mayer, Réka Vikárius, Noémi Viski), war die Ausstellung im Sommer 2025 erstmals im editory in Budapest zu sehen und wird nun in einer erweiterten Berliner Fassung präsentiert.
Der Ausstellungstitel ist der Designhistorikerin Penny Sparke entlehnt, deren Buch As Long As It’s Pink untersucht, wie Rosa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur prägenden Farbe einer Objektkultur wurde – einer Kultur, die sich den maskulinen Dogmen der Moderne entgegenstellte. Rosa ist zweifellos die Farbe, die am stärksten mit Geschlechterstereotypen aufgeladen ist; verschiedene Epochen und kulturelle Kontexte haben ihr immer wieder neue, oft widersprüchliche Bedeutungsschichten eingeschrieben.
Die Berliner Ausgabe versammelt zeitgenössische Kunstwerke, Designobjekte, Alltagsgegenstände und popkulturelle Referenzen aus Ostmitteleuropa und blickt durch die rosarote Brille der Designkultur auf die Welt – Kunst, Design und visuelle Alltagskultur miteinander verwobend –, um gegenwärtige Fragen nach Rosa im Verhältnis zu Körper, Identität und gesellschaftlichen Strukturen zu stellen.




