Projekt Beschreibung

GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME
GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME
GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME
GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME

GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME

„In der Liebe und in der Kunst weiß ich genau, was ich nicht will.“

Cornelia Schleime gilt als Hauptvertreterin der zeitgenössischen figurativen Malerei und zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen. Vielbeachtet sind ihre eindringlich entwickelten Portraits, insbesondere von Frauen und Kindern, aber auch von Clowns oder dem Papst.

„Viele Ostdeutsche Künstler malten zerrissene Gesichter, zeigten dadurch ihre Nähe zum Expressionismus. Ich hingegen, wechselte die Gesichter, weil ich Spaß am Spiel hatte. Diesen Spaß am Spiel will ich mir nicht nehmen lassen und ihn in der Kunst ausleben.“

Als Künstlerin will Cornelia Schleime die Grenzen zwischen Außen- und Innenwelt aufheben. »Halt gibt mir das Unvorhersehbare, Irrationale, Fragile, Zufällige, Eruptive«. Schleime spielt mit Vorurteilen und provoziert, indem sie brisante Fragen aufwirft. In Interviews spricht sie über ihre Erfahrungen mit sich-verstellen und sich inszenieren.

Die dualistischen Konzepte ihrer Werke rühren von einer neusachlichen Auffassung. Die Gleichzeitigkeit von Nähe und Distanz oder aber auch Topoi wie »zwischenmenschliche Kälte« und »unbeschränkter Verkehr«. Der für die Neue Sachlichkeit zwischen den beiden Weltkriegen charakteristische, spielerische Umgang mit Zitaten scheint angesichts von Schleimes Werk nach wie vor aktuell zu sein, ebenfalls die ständige Rückgewinnung des Figürlichen.

GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME

GASTKÜNSTLERIN CORNELIA SCHLEIME

Seit 1986 war Schleime in über 200 Gruppen- und über 80 Einzelausstellungen zu sehen. Ihre Bilder befinden sich weltweit in Sammlungen, wie in der Gemäldegalerie der Staatlichen Kunstsammlungen, Dresden oder der Sammlung des Deutschen Bundestags.

Ausstellung (Auszug)

  • 2022 (aktuell): Cornelia Schleime. An den Ufern ferner Zungen, Kunsthaus Apolda Avantgarde, Apolda
  • 2021: Drei Schritte und ein Atemzug, Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart
  • 2021: Die Stummen und die Schreienden zusammen mit Margarete Adler, AOA;87, Bamberg
  • 2016: Ich zeige nicht alles, Museum van Bommel van Dam, Venlo
  • 2016: Hannah-Höch-Preis
  • 2010: Art of Two Germanys/Cold War Cultures, Deutsches Historisches Museum, Berlin
  • 2009: STANDPUNKTE II 1986-2006, Museum Junge Kunst, Frankfurt (Oder)
  • 2009: Kunst und Öffentlichkeit, Neuer Berliner Kunstverein
  • 2008 Cornelia Schleime: Blind Date, Galerie Michael Schultz, Berlin sowie Kunsthalle Tübingen
  • 2007: GERMAN PAINTING, Marlborough Gallery, London
  • 2006: Life as a Legend: Marilyn Monroe, Kunsthaus Hamburg
  • 2005: IBCA 2005, IBCA Biennale Prag
  • 2005: Award of excellent painting, National Art Museum of China, Beijing
  • 2004: Berlin–Moskau / Moskau–Berlin 1950–2000, Tretjakov Gallery, Moskau
  • 2004: Gabriele Münter Preis, Berlin
  • 1953 geboren in Ost-Berlin